"Willkommen Manderscheid für Neubürger“ hatten Ute Förster (evangelischen Gemeinde Manderscheid), Diakon Andreas Baumeister (katholischen Pfarrei St. Hubertus Manderscheid), Stadtbürgermeister Günter Krämer und Andrea Stark im November 2014 ihre Initiative benannt, als die Zuweisung erster Flüchtlinge in Manderscheid anstand.

Bücherei (Kirchengemeinde) und alter Kindergarten (Gemeinde) wurden zur Verfügung gestellt. Immer dienstags öffnete seitdem hier das Cafe Vielfalt, der Treff aller an der Initiative beteiligter. WLAN steht zur Verfügung.

Herzliche Begrüßung, Umarmung und gleich intensive Gespräche vor allem über Fußball, weil das für die drei aktuell ist: „Wir sind leider nur im Mittelfeld gelandet; ich will Meister werden und spiele deshalb in der nächsten Saison in Großlittgen“. Zaher ist schon fast zwei Jahre in Deutschland, spricht hervorragend Deutsch und übersetzt die aktuellen Probleme der Zwillinge Bashar und Ahmad: Neben einem Integrationskurs, in dem sie vor allem Deutsch lernen, nehmen sie beim Ausbildungszentrum (ÜAZ) in Wittlich an einem Kochkurs teil. Beide wollen eigentlich Krankenpfleger werden und danach vielleicht Arzt. Auch haben sie Probleme, täglich von Bettenfeld nach Wittlich zu kommen. Deshalb wollen sie in die Kreisstadt umziehen.“ Das Cafe füllt sich. Später kommt auch noch der Vater der beiden Zwillinge. Man singt ihm in der Runde ein Ständchen zum 60ten – zuerst in Deutsch und dann arabisch. Schnell bilden sich in der Runde einzelne Gruppen. Die Teilnehmer des Sprachkurses rücken zu dem pensionierte Grundschullehrer Helmut Hartmann. Nach dem Tod von Frau Förster ist er als Unterstützung der Manderscheider VHS-Kurse noch allein mit seinem Sprach-Angebot. Ursula Stölben steht bei vielen im Mittelpunkt. „Mir ging es von Anfang an um die ersten Schritte mit der neuen Sprache. Das setzt sich bei meinen Spaziergängen durch Manderscheid bei den vielen Begegnungen fort.“ Annette Neeb von der Flüchtlings- und Verfahrensberatung der Caritas ist erst zum zweiten Mal in der Runde. Bei der Familie Mahmoud steht ein Umzug von Niedermanderscheid nach Wittlich an. Hilfe von den Umzugskisten bis zum Fahrzeug, von der Übernahme der Kosten bis zum Meldeformalitäten wird bei ihr gesucht. Hannelore Boll, die ehemalige Lehrerin der Realschule Plus in Manderscheid, mit vielen persönlichen Verbindungen zu den Gruppen und Vereinen in Manderscheid wird von vielen gesucht. Sie erzählt auch von den den Integrations-Erfolgen seit dem Cafe-Start. Von dem Ägypter, der heute nicht mehr Mieter, sondern „zweiter Sohn“ in seiner Mieter-Familie ist oder dem Syrer, der sich bei einem Elektrounternehmen zu einer hervorragenden Arbeitskraft entwickelt hat.

 

[/pb_text][/pb_column][/pb_row]

Seniorenwegweiser_VG

Silver Surfer RLP

Netzwerktrefffen seniorTrainer 2017

Workshop zum Thema "Öffentlichkeitsarbeit"

Bild1 kleiner
Bild2 kleiner
Bild3 kleiner
Bild4 kleiner
Bild5 kleiner
Bild6 kleiner

 

Zum Seitenanfang