Immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr treffen sich die Organisatoren der Wittlicher Brücke in der Stadtverwaltung. Es ist ein Projekt, das von der Ehrenamtagentur Bernkastel-Wittlich (EAA) mit Unterstützung der Stadt Wittlich ins Leben gerufen wurde. In der EAA haben sich tatkräftiger Bürger der Region zusammen gefunden, die ihr Erfahrungswissen unentgeltlich einbringen, indem sie soziale Projekte auf den Weg bringen. Die „Wittlicher Brücke“ ist ein solches Projekt. Wer in der Stadt Hilfe braucht oder auch Hilfe anbieten will, ruft an, schreibt eine Mail oder sucht den persönlichen Kontakt donnerstags bei der Stadtverwaltung. Er bekommt dann Hilfe „vom netten Nachbarn“.

Der Spaziergang mit Älteren, der Hausbesuch, die Fahrt zum Arzt oder zum Einkaufen, das sind häufige „Beschäftigungen“, die für den „netten Nachbarn“ der Brücke mittlerweile zum Tagesablauf gehören. Um Problemen vorzubeugen, machte Renate Simon  die „Brückenleute“ bekannt mit den Bewegungsproblemen im Alter. Es ging darum, wie können Stürze und Unfälle durch erhöhte Achtsamkeit und einem bewussteren Bewegungsverhalten vermieden werden. Es ging auch darum, mit kleinen praktischen Übungen unterstützt, wie  die „Brückenleute“ helfen können, wenn jemand stürzt, wie er sich helfen kann, wieder auf die Beine zu kommen.

 
 
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